C. D. Hassler – Theologe, Pädagoge
und Politiker im Ulm des 19. Jhd.
Der Namensgeber unserer Loge – Conrad Dietrich Hassler – wurde am 18. 5. 1803 in dem zum Gebiet der Freien Reichsstadt Ulm gehörenden Albdorf Altheim geboren.
Sein Vater, Pfarrer in Zähringen und Hilfspfarrer /Lehrer in Altheim, war Sohn des Ulmer Gymnasialrektors Marcus Hassler, dessen Vorfahren als Glaubensflüchtlinge im 17. Jhd. aus Kärnten ins Ulmer Reichsstadtgebiet gekommen waren. Die Mutter Barbara, geb. Weidlin stammte aus einer alten Ulmer Bürger familie. Ihr Vater war Amtmann in Breitingen und Bernstadt, wo Barbara auch 1772 geboren wurde.
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Ulm studierte Hassler in Tübingen Theologie und Philosophie. Später wandte er sich – ohne diese Fächer aufzugeben – dem Hebräischen und Arabischen zu. In Leipzig vertiefte er seine Kenntnisse in Orientalistik und legte 1824 in Tübingen das Theologische Examen ab. Danach ging er über ein Jahr nach Paris, um seine arabischen und persischen Studien dort fortzusetzen. |